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Last Minute Adventskalender DIY

Last Minute Adventskalender DIY

Pappkarton Upcycling in der Vorweihnachtszeit

Ende November, wenn uns langsam überall die Weihnachtsdeko und Weihnachtssüßigkeiten entgegen kommen, in den Einkaufsstraßen immer mehr Lichterketten und Weihnachtsbäume aufgestellt werden und die Ersten bereits die Weihnachtslieder Playlists heraus kramen, ist es langsam höchste Zeit, an Adventskalender zu denken.

Bekommt ihr einen? Gekauft oder selbst befüllt, Süßigkeiten oder Beauty-Kleinigkeiten?!

Gar keinen?  Zu alt für einen Adventskalender? Niemals!!

Deshalb tausche ich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal mit Freundinnen selbstgemachte und -gefüllte Adventskalender aus. Für die Kalender der Mädels habe ich schon das ganze Jahr über Geschenke gesammelt und brauche jetzt nur noch die entsprechenden Kalender, die ich dann mit den Geschenken bestücken und an meine Mädels überreichen kann.

Genau aus diesem Grund ist es heute aller höchste Zeit für ein Adventskalender DIY.

Und da meine Freundinnen und ich ein Budget festgelegt haben und ich alles davon – und ein bisschen mehr – in die Geschenke investiert habe, muss der Kalender nun möglichst preiswert, aber dennoch chic sein.

Letztes Jahr habe ich deshalb einen selbstgebastelten Adventskalender am Kleiderbügel und einen Adventskalender Tannenbaum verschenkt.

Heute, in diesem DIY möchte ich einen Adventskalender aus größeren Pappkartons als Grundlage basteln.

Dazu benötigt man:
  • natürlich besagte Pappkartons: zwei oder auch drei Stück in der Größe eurer Wahl
  • stabile Pappe oder Tonkarton, um die Kartons zu unterteilen und zu verschließen
  • Geschenkpapier oder Packpapier, um die Kartons chic zu verpacken
  • Lametta-Schlangen und Alufolie, mit denen die einzelnen Fächer verschlossen werden
  • optional Deko und Schleifenband zur Verzierung
  • 24 Kleinigkeiten zum Befüllen sowie 24 Adventskalender-Zahlen
  • Schere und/oder Bastelmesser plus Unterlage
  • Tesa, Klebe und (Paket-)Klebeband eine Heißklebepistole (für Ungeduldige wie mich)
  • Bleistift und Lineal/Zollstock zum Anzeichnen der abgemessenen Längen

evtl. Füllmaterial wie Seidenpapier oder geschredderte Papierschnipsel zum Ausstopfen der Fächer

Wie bereits in der Liste erwähnt, benötigt man als wirklich essentielles Utensil einen bzw. mehrere Pappkartons. Dafür eignen sich wunderbar Kartons von eurem letzten Online Shopping Rausch, aber auch solche, die ihr oft aus Supermärkten kostenlos mitnehmen könnt.

Je nachdem was ihr verpacken wollt, sollten die Kartons größer sein oder reicht auch ein normaler Schuhkarton.

Ich für meinen Teil brauche die größere Variante.

Nun müssen wir zuerst den Pappkarton vermessen und entscheiden, wie viele Türchen bzw. Fächer dieser haben soll. Je nach dessen Größe bieten sich hier zwölf oder sechs Fächer für Ge-schenke an. (Natürlich funktioniert es auch mit 24 dann etwas schmaleren Fächern.)

So würde man letztendlich zwei oder drei Kartons für alle Geschenke benötigen, die man dann anschließend hübsch übereinander drapieren kann.

Ich persönlich habe mich für einen Karton mit zwölf und einen mit sechs Fächern entschieden.

Die übrigen sechs Geschenke möchte ich auf oder vor den Kartons drapieren.

Für einen Karton mit zwölf Fächern braucht man nun entsprechend Unterteilungen aus stabiler Pappe:

Zwei lange und drei kurze Stücke, die jeweils möglichst passgenau zur langen bzw. kurzen Seite des Kartons zugeschnitten werden sollten (für die sechs-Fach Variante benötigt man ein langes und zwei kurze Stücke).

Je genauer die Pappen nämlich anschließend in den Karton passen, desto stabiler wird das Gerüst, mit dem wir die einzelnen Geschenkfächer erzeugen.

In meinem DIY habe ich alte Pappreste von Kartons und Verpackungsmaterialien verwendet, das funktionierte wunderbar und ist sehr stabil. Ihr müsst also nicht mal Ton- bzw. Pappkarton im Bastelladen kaufen.

Als Nächstes geht es darum die langen und kurzen Stückchen ineinander zu stecken.

Dazu schneidet man die Pappen an den jeweiligen Steck-Stellen etwa bis zur Hälfte ein.

Auf dem Bild wird dies noch mal deutlich.

Für die zwölf-Fächer Box werden auf zwei lange Streifen später die drei kurzen Stückchen gesetzt.

Ist die Länge also beispielsweise 40 cm, markiert ihr euch 10, 20 und 30 cm auf dem langen Stück.

Auf einem kurzen Stück, das 30 cm lang ist, markiert ihr dann 10 und 20 cm. Das macht ihr für all eure Pappstücke.

Egal, wie viele Fächer ihr erzeugen wollt, die Markierungen der späteren Einschnittstellen sollten in gleichen Abstanden erfolgen.

An diesen schneidet ihr nun entlang, bis ihr etwa auf der Hälfte eurer Unterteilungspappe angekommen seid. Meine hat eine Höhe von 14cm, also schneide ich etwa 6,5-7 cm an den vorgezeichneten Stellen ein. Da meine Pappe sehr dick ist, habe ich sogar ein wenige Millimeter breites Stückchen Pappe ausgeschnitten, damit ich die Pappen nachher besser ineinander stecken kann.

Auch das erkennt ihr auf dem Bild von eben hoffentlich gut.

Die zugeschnittenen Stücke legt man nun kurz zur Seite und packt seinen großen Karton in Geschenkpapier ein. Dabei ist nur wichtig, dass er von außen gut aussieht. Die Innenseite des Kar-tons ist später verdeckt. Ich schlage das Papier jedoch immer ein Stückchen um die spätere vordere Kante herum, damit der Karton später außen wirklich einheitlich aussieht. Dabei fixiere ich alles gut mit Tesafilm, damit beim späteren Geschenke entnehmen im Dezember auch nichts auseinander fällt.

Nach dem Zuschneiden der Unterteilungen und dem Einpacken des großen Kartons geht es an das Zusammenstecken.

Ich setze dabei die zwei langen Teile mit den Einschnittstellen nach oben in die Box ein und positioniere sie möglichst genau. Dann stecke ich darauf mit den Einschnittstellen nach unten, beginnend mit dem mittleren, die drei kurzen Unterteilungspappen. Das ist ein Bisschen Fummelarbeit. Also nicht verzagen, sondern weiter arbeiten. ;)

Hat man passgenau gearbeitet, sollte dieses Gerüst nun bombenfest im bereits in Geschenkpapier eingeschlagenen Karton sitzen. Will man auf Nummer Sicher gehen, kann man die Endstücke jeweils noch mit Klebeband am Karton fixieren, so rutscht auch keines der später eingefüllten Geschenke in ein anderes Fach hinein.

Nun kommt der Deckel auf die Geschenke. ;) Dabei zeige ich euch zwei verschiedene Möglichkeiten, um die einzelnen Fächer mit den Geschenken blickdicht zu verschließen.

Für Beide brauchen wir aber erst mal ein Stück Pappe, das groß genug ist, um alle Fächer und am besten den ganzen Karton zu verschließen.

Haben wir dieses, schlagen wir es auf der einen Seite mit dem Geschenkpapier ein, das wir auch schon für die Box verwendet haben. Auf der anderen Seite malen wir uns die einzelnen Fächer auf. Im oberen Beispiel-Fall alle 10 cm eine Trennung.

Je nachdem wie groß eure Geschenke sind, die anschließend durch die Öffnungen passen müssen, könnt ihr jetzt große oder kleine Öffnungen aufzeichnen und anschließend mit dem Bastelmesser oder der Schere ausschneiden.

Der "Deckel" sollte nun passgenau auf eure Box mit den zwölf Fächern passen.

Eine Variante ist jetzt, auf der Rückseite der Öffnung, möglichst nah am Rand entlang eine Lametta Schlange festzukleben. Ich verwende dafür Heißkleber.

Durch diese Lametta Schlange sollte das Fach anschließend optisch möglichst vollständig verschlossen sein.

Ansonsten empfiehlt sich vielleicht die zweite Variante.

Für diese benötigen wir Alu-Folie oder wahlweise auch Metallfolie aus dem Bastelbedarf.

Diese schneidet man zu, so dass zwischen den einzelnen Stückchen noch ein Bisschen Papprand bleibt, an dem man anschließend den Deckel auf die Box klebt. Bei meinen 10x10cm Boxen Bei-spiel würde ich die Alu-Folie auf maximal 9x9 cm schneiden und anschließend mit Bastelkleber oder Heißkleber auf der Rückseite des Deckels an die Fenster kleben.

Habt ihr die Lametta Variante gewählt, könnt ihr nun den Deckel auf die Box kleben. Das ist et-was schwierig, weil das Lametta leicht im Weg ist, aber wenn man auf die Kanten des Unterteilungsgerüsts und rund herum um den Karton Kleber oder wie ich Heißkleber aufträgt und den Deckel dann zügig, passgenau aufdrückt, dann klappt es eigentlich ziemlich gut.

Nun fehlen nur noch Nummern und Geschenke.

Sind die Geschenke kleiner oder zerbrechlich und sollen in der Box nicht hin und her fliegen, bietet es sich an, die einzelnen Fächer mit Seidenpapier, Konfetti, Kunstschnee, geschreddertem Papier, Watte oder etwas Vergleichbarem auszustopfen.

Habt ihr euch aber für die Variante mit der Alu-Folie entschieden, müssen die Geschenke und das eventuelle Stopfmaterial in die Boxen, bevor der Deckel endgültig auf die Box geklebt wird.

Bestückt in diesem Fall also eure zwölf Fächer mit Geschenken oder Süßigkeiten und klebt ent-sprechend der gewünschten Reihenfolge eure Adventskalender Nummern auf den Deckel.

Nun muss dieser noch auf die Box geklebt werden. Beachtet, dass ihr dies richtig herum macht und Nummer 1 nicht plötzlich Nummer 12 wird. ;)

Fertig ist die Pappkarton Adventskalender Box.

Der Beschenkte muss sich sein Geschenk nun jeden Tag durch das Lametta angeln oder sogar das Alu-Folien Fenster kaputt machen, um an das Adventskalender Geschenk des Tages zu kommen. :)

Zuletzt könnt ihr die Box natürlich noch mit Schleifenband und anderer Deko verzieren, so wie es euch gefällt und alle Schritte mit der weiteren Box wiederholen. Ich habe mich lediglich für etwas Deko Schnee und einige silberne Sterne entschieden. Aber der Fantasie sind da natürlich keine Grenzen gesetzt.

Seid ihr zufrieden mit eurer Dekoration, dann seid ihr endlich fertig mit eurem selbst gemachten Adventskalender. Ist er nicht schön?

Ich hoffe jetzt, dass die Empfängerin oder der Empfänger eures Kalenders an ihrem selbstgebas-telten Adventskalender Freude haben wird, dass euch das kleine DIY ohne große Materialkosten gefallen hat und ihr Spaß beim Nachbasteln hattet.

Habt eine schöne Adventszeit. Und wenn ihr das DIY nach bastelt, würde ich mich über ein Foto unter #AdventskalenderMitelbeMÄDCHEN auf Instagram oder Facebook sehr freuen. :)

Eure Tini von elbeMÄDCHEN

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